Rohköstliche Maischips

 

Obstblume.de - Leckere rohköstliche Maischips im Dörrofen herstellen

Leckere Rohkost-Chips aus goldenem Leinsamen, Zwiebeln und frischen Maiskörnern
Foto Kerstin Buch

Meine rohköstlichen Maischips futtern sich weg wie nix. Die Chips sind eine echte Alternative zu herkömmlich hergestellten Chips aus dem Supermarkt: Sie schmecken gut und sind zudem vieeeeel gesünder!!!

Besonders gesundheitsförderlich sind die enthaltenden Leinsamen, die ich neben Mais und Zwiebeln verarbeitetet habe. Lein enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren, deren heilsame Wirkung in vielen Studien bestätigt wurde. So wirken sie sich z.B. positiv auf das Herz-Kreislaufsystem, die Nieren und die Haut aus und helfen bei zu hohem Bluthochdruck, Wechseljahresbeschwerden und Diabetes.

Kanadische Forscher fanden heraus, dass Lein die Blutzuckerspitzen nach den Mahlzeiten kappt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Lein einen vergleichbaren Effekt wie herkömmliche Diabetismedikamente hat, die ja auch darauf abzielen, den Anstieg des Blutzuckers zu minimieren (Quelle: Leinöl macht glücklich, Hans-Ulrich Grimm, 2009).

Interessant finde ich, dass kalt gepresstes Leinöl wesentlich mehr Omega-3-Fettsäuren enthält als Fisch. 100 Gramm Leinöl enthalten bis zu 55 Gramm und 100 Gramm fetter Fisch, wie Lachs, Makrele oder Hering etwa nur 3 Gramm Omega-3-Fettsäuren.

Wenn du dir also mal eine Dosis Omega-3-Fettsäuren einverleiben möchtest, dann probiere doch einfach mal meine leckeren Maischips.

Rohköstliche Maischips
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Zutaten
  • 360 g frische oder tiefgekühlte Maiskörner (vorher aufgetaut)
  • 100 g goldenen Leinsamen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Edelhefe
  • 1 EL Tamari
  • 1 EL Zitronen- oder Limettensaft
  • 1 TL Salz
  • ca. 400 ml Wasser
Zubereitung
  1. Leinsamen einige Stunden (Minimum ein bis zwei Stunden) in ca. 200 ml Wasser quellen lassen.
  2. Maiskörner auftauen, sofern du tiefgekühlte Maiskörner verwendest.
  3. Zwiebel schälen und grob stückeln.
  4. Saft der Zitrone oder Limette auspressen.
  5. Den Mais, die Zwiebeln, die Gewürze und das Wasser in einem Mixer zu einer cremigen Flüssigkeit verarbeiten.
  6. Zum Schluss die Leinsamen mit dem Einweichwasser in den Mixer geben und solange mixen bis eine glatte Konsistenz erreicht ist. Wenn die Masse zu zähflüssig sein sollte, dann gib einfach noch ein wenig Wasser dazu.
  7. Nun streichst du die Masse dünn und gleichmäßig auf mehreren Backfolien aus. Backpapier geht auch, ist aber umständlicher, da sich das Papier wellt, sobald es feucht wird. Für die runden Chips habe ich Macarones-Backmatten entfremdet und den Teig einfach in die kleinen runden Vertiefungen gestrichen.
  8. Die Masse bei maximal 42 Grad ca. 16 Stunden im Dörrofen dörren und danach in kleine mundgerechte Stückchen brechen.

 

Ich wünsche dir gutes Gelingen!

Literaturhinweis

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