Paprika-Wraps mit Gemüse

Rohköstliche Paprika-Wraps mit viel Gemüse und gefüllten Champions Foto Kerstin Buch

Diese rohköstlichen Paprika-Wraps mit Gemüse und gefüllten Champignons gabs im Naturkost-Hotel Harz. Foto Kerstin Buch

Wraps sind gerade richtig in! Häufig als Fingerfood serviert, gibt es sie immer öfter unterwegs am Imbisstand, auf Firmenfesten und in der rohköstlichen Variante jetzt auch auf meinem Blog. Wraps sind im Prinzip hauchdünne fladenbrotähnliche Scheiben, die häufig aus Mais oder Weizenmehl hergestellt werden. In die Scheiben wickelt man einfach das, wonach einem gerade ist, z.B. Gemüse und Salatstreifen mit einem schmackhaften Dressing.

Heute zeige ich dir, wie du Rohkost-Wraps aus Gemüse, also ohne Mehl und Backen, selbst herstellen kannst. Das Rezept habe ich auf einem Rohkost-Workshop im Naturkost-Hotel Harz erlernt und bin echt begeistert. Mit ordentlicher Füllung drin sind die Wraps nicht nur optische Hingucker, sondern schmecken auch extrem gut und machen super satt.

Das Schöne ist, dass man die Wraps in Backpapier und Klarsichtfolie wochenlang aufbewahren kann und dadurch relativ schnell ein beeindruckendes rohköstliches Hauptgericht kreieren kann.

Grundrezept zur Herstellung von Gemüse-Wraps

Die Zubereitung von Gemüse-Wraps ist relativ einfach und schnell erklärt: Alle Zutaten (genau Zutatenliste siehe weiter unten im Rezeptbereich) werden in einem Mixer zu einer geschmeidigen Creme püriert und anschließend gleichmäßig dünn (so ca. 1 cm hoch) auf eine Dörrfolie gestrichen. 

Obstblume.de - Die pürierte Masse zur Herstellung von rohköstlichen Paprika-Wraps ist dünn auf eine Dörrfolie gestrichen und ist bereit zum Trocknen. Foto Kerstin Buch

Die pürierte Masse zur Herstellung von rohköstlichen Paprika-Wraps ist dünn auf eine Dörrfolie gestrichen und bereit zum Trocknen im Dörrofen. Foto Kerstin Buch


Anschließend wird die Masse im Dörrofen so lange getrocknet bis die Wraps zwar noch biegsam aber nicht bröckelig sind.

Obstblume.de - Getrocknete Paprika-Wraps: Nach einigen Stunden Dörrzeit ist der Paprika-Wrap elastisch genug, um daraus eine Rolle zu formen. Foto Kerstin Buch

Getrockneter Paprika-Wrap: Nach einigen Stunden Dörrzeit ist er elastisch genug, um daraus eine Rolle zu formen. Foto Kerstin Buch

Hier die genaue Zutatenliste für zwei Dörrgitter á ca. 40×40 cm. Wenn dein Dörrgerät kleiner ist, dann kannst du die Masse entsprechend auf mehrere Gitter bzw. Dörrfolien aufteilen.

Paprika-Wraps (ca. 8 Stück)
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Zutaten
  • 600 g rote Paprika
  • 450 g Tomaten
  • 1 kleine Avocado
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Flohsamenschalen
  • 1 EL Flohsamen
  • ½ TL Meersalz
Zubereitung
  1. Die Paprika entkernen und zusammen mit den Tomaten grob stückeln.
  2. Avocado schälen und den Kern entfernen. Ebenfalls grob in Stücke schneiden.
  3. Zitronensaft auspressen und zusammen mit dem Gemüse im Mixer pürieren.
  4. Salz, Flohsamen und Flohsamenschalten hinzugeben und nochmal gut durchmixen.
  5. Die pürierte Masse auf mit Dörrfolie ausgelegte Dörrgitter dünn und gleichmäßig aufstreichen und für ca. 10 Stunden bei 40 Grad im Dörrofen trocknen. (Nach ca. 7 Stunden Dörrzeit die Masse von der Folie ziehen und ohne Folie zu Ende dörren.)

 

Einmal wickeln bitte!

Der größte Teil ist eigentlich schon geschafft. Jetzt gilts nur noch, leckere Füllungen in die Wraps zu wickeln. Je nachdem wie groß deine gedörrten Paprika-Wraps sind, schneidest du sie nun in so große viereckige Stücke wie du sie später gern als Rolle auf deinem Teller hättest und dann gehts auch schon los mit dem Einwickeln.

Eine sehr leckere Füllung erhältst du mit folgenden Zutaten:

  • Einige Blätter Romanasalat
  • 1 entkernte Paprika (in Streifen geschnitten)
  • 1 geschälte und entkernte Avocado (in Streifen geschnitten)
  • 2 Tomaten, in Keile geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, (in dünne Ringe geschnitten)
  • Alternativ: 1 Handvoll Sprossen, (z.B. Mungbohnen, Alfalfa, Rote Beete oder sonstige)
  • Bärlauchpesto oder anderes Pesto

Auf die obere und untere Kante des Wraps streichst du ca. je zwei Teelöffel Bärlauchpesto. Einerseits gibt das einen kräftigen Geschmack und gleichzeitig „verklebt“ das Pesto die beiden Seiten der späteren Rolle miteinander.

Anschließend legst du auf den unteren Teil ein größeres Blatt Romanasalat und füllst dieses mit  Paprikastreifen, Tomatenkeilen, Zwiebelringen, Avocadostreifen und Sprossen. Anschließend deckst du das mit einem weiteren Salatblatt ab und wickelst das Ganze „möglichst elegant“ in den Wrap.

Bergfestessen im Naturkost-Hotel Harz. Foto Kerstin Buch

Bergfestessen im Naturkost-Hotel Harz. Foto Kerstin Buch

Die Wraps schmecken so auch schon gut. Wenn du die Wraps als Hauptgericht servieren willst, dann eignet sich als Beilage ein Salat, den du mit einem Dressing und ein paar Sonnenblumenkernen anrichten kannst.

PS: Das Rezept für die gefüllten Champignons auf dem ersten Foto veröffentliche ich in Kürze in einem eigenen Beitrag. Sie sind mega lecker.

Wünsche dir gutes Gelingen beim Wrappen. 🙂

Weitere Informationen

Wer seine Seele mal so richtig baumeln lassen will, muss unbedingt mal im Naturkost-Hotel Harz übernachten. Das Hotel liegt quasi mitten im Wald, es gibt leckere Gourmet-Rohkost und entsprechende Workshops, Sauna, Massagen und echt sehr viele schöne Ausflugsziele.

https://www.naturkost-hotel.de

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