Cashewkern-Joghurt mit Erdbeeren

Erdbeer-Joghurt aus CashewkernenFoto Kerstin Buch

Erdbeer-Joghurt aus Cashewkernen
Foto Kerstin Buch

Im Handel gibt es bislang nur wenige Joghurts auf Pflanzenmilchbasis. Ich kenne eigentlich nur den Sojamilch-Joghurt und einen Reismilch-Joghurt, den ich vor kurzem im Internet entdeckt, aber noch nicht probiert habe.
Wenn du mal einen cremigen und leckeren Joghurt aus Cashewkernen probieren möchtest, dann zeige ich dir in diesem Beitrag wie du diesen Joghurt selbst herstellen kannst. Es ist ganz einfach und du benötigst nur wenige Zutaten.

Joghurt aus Cashewkernen mit Erdbeeren Foto Kerstin Buch

Joghurt aus Cashewkernen mit Erdbeeren
Foto Kerstin Buch

Cashewkern-Joghurt habe ich schon oft gemacht und meine Begeisterung wächst von mal zu mal. Er schmeckt einfach richtig cremig und wenn die probiotischen Bakterien lange genug werkeln durften, sorgen sie für den typischen leicht-säuerlichen Joghurt-Geschmack. Und das ganz ohne Tiermilch – sagenhaft!

Der Geschmack des fertigen Joghurts hängt meiner Meinung auch von den verwendeten Joghurt-Kulturen ab. Für diesen Joghurt habe ich zum Ansetzen folgendes Probiotikum verwendet: Lifeplan L. acidophilus & rhamnosus. Das Probiotikum enthält die beiden Baziellenarten: Acidophilus und Rhamnosus, wobei letztere für den guten Geschmack verantwortlich sein soll. Du kannst aber auch andere Joghurt-Kulturen wie die von DM oder Spinnrad nutzen. Der Joghurt schmeckt auch mit diesen Sorten.

Zutaten

  • 120 g Cashewkerne (ich nehme den etwas kostengünstigeren Cashewkern-Bruch)
  • ca. 250 ml frisches Wasser
  • 2 Kapseln probiotisches Pulver
  • 200 g Erdbeeren
  • 1 Prise Salz
  • nach Bedarf 1 TL Süße (z.B. Xylit)

Zubereitung

Schritt 1 – Die Cashewkerne in einer Schüssel mit Wasser für 2 bis 4 Stunden einweichen. Hier kommt es nicht so genau auf die Einweich-Dauer an.

Schritt 2 – Das Einweichwasser absieben und die Cashewkerne zusammen mit ca. 250 ml frischem Wasser in den Mixer geben. Ich nehme stilles Wasser aus der Flasche. So lange mixen bis die Masse in etwa handwarm und schön cremig ist (von der Konsistenz her ein wenig dicker als Schlagsahne). Es sollten keine Cashewkernstückchen mehr enthalten sein.

Schritt 3 – In diese Masse gibst du jetzt den Inhalt von zwei Kapseln Probiotikum. Die Kapselhülle wird nicht verwendet. Die Joghurt-Masse noch einmal kurz durchmixen, damit sich das Pulver gut verteilt.

Schritt 4 – Die Joghurtmasse in ein keimfreies Einkochglas oder ein anders verschließbares Glas gießen. Gläser entkeime ich, indem ich sie mit kochendem Wasser ausspüle und kopfüber auf einer Lage Zewa trocknen lasse.
Damit der Joghurt gelingt, ist es wichtig, ganz sauber zu arbeiten, z.B. das Glas nicht mit einem Geschirrhandtuch abtrocknen und nichts mit dem Finger oder einem gebrauchten Löffel aus der Masse schlecken.

Schritt 5 – Den Deckel des Glases nur lose auflegen, damit der Joghurt atmen kann und das Gas, das während des Fermentierungsprozesses entsteht, entweichen kann. Das Glas an einen warmen Ort (bei ca. 22 bis 24 Grad) stellen und für 10 bis 12 Stunden fermentieren lassen. Je länger der Joghurt Zeit hat, desto angenehm säuerlicher wird er.

Schritt 6 – Den Deckel des Glases fest verschließen und den Joghurt für ca. 6 bis 8 Stunden im Kühlschrank nachreifen lassen. Durch die Kälte wird der Fermentierungsprozess unterbrochen, so dass sich der Joghurt geschmacklich ab jetzt nicht mehr großartig verändert.
Wenn du den Joghurt auf Vorrat herstellen möchtest, dann achte darauf, dass du ihn im Glas keimfrei hältst, also nicht direkt aus dem Glas naschen. Dieser Basisjoghurt hält sich mindestens eine Woche im Kühlschrank – wahrscheinlich auch länger. Leider kann ich das gar nicht genau sagen, da er bei mir immer vorher schon verspeist ist.

Schritt 7 – Meinen fertigen Joghurt habe ich mit tiefgekühlten, vorher aufgetauten Erdbeeren, einem Teelöffel Xylit und einer Prise Salz gemixt und zusammen mit Müsli genossen. Mmmmh lecker.

Ich wünsche euch gutes Gelingen!

 

2 Kommentare

  1. Hört sich lecker an! Und sieht sehr gut aus. Cashewkerne sind sowieso toll, reich an ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Proteinen. In dieser neuen Form kenne ich sie (noch) nicht :-).

  2. Ja, der Joghurt schmeckt echt lecker, cremig und leicht säuerlich. Das musst du unbedingt mal probieren 🙂

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